Überführung in die Heimat: Ablauf, Dokumente und wer hilft
Viele Familien wünschen sich, dass ein verstorbener Angehöriger in der Heimat beigesetzt wird. In einer ohnehin schweren Zeit kommen dann viele Formalitäten dazu. Gut zu wissen: Du musst das nicht allein schaffen.
Ein Bestatter mit Erfahrung bei Auslandsüberführungen
Der wichtigste Schritt ist ein Bestattungsinstitut, das regelmäßig Überführungen in dein Heimatland organisiert. Es kümmert sich um Transport, Sarg, Dokumente und die Abstimmung mit Behörden und Fluggesellschaft. Ein Bestatter, der deine Sprache spricht, erleichtert vieles.
Wichtige Dokumente
- Totenschein (vom Arzt)
- Sterbeurkunde (vom Standesamt)
- Leichenpass bzw. Genehmigung zur Überführung
- je nach Land Bestätigungen des Konsulats
Das Konsulat deines Heimatlandes weiß, welche Unterlagen dort verlangt werden. Viele Konsulate haben dafür feste Ansprechpartner.
Kosten
Eine Überführung kostet je nach Land und Transportweg mehrere tausend Euro. Manche Vereine und Gemeinden bieten Sterbekassen oder Bestattungsfonds an, die diese Kosten übernehmen. Frag in deiner Gemeinde oder Moschee, deinem Kulturverein oder bei deiner Versicherung nach.
Religiöse Vorschriften
Für muslimische Bestattungen ist oft eine schnelle Überführung wichtig. Sag dem Bestatter gleich am Anfang, welche religiösen Wünsche es gibt.
Bestatter, Konsulate und Gemeinden findest du auf unsereleute unter „Vereine und Gemeinden“ sowie „Familie und Alltag“.
Ärzte, Anwälte und Handwerker, die deine Sprache sprechen.
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